Universität Heidelberg | Theologische Fakultät Trier
Ortsangaben der Bibel (odb)

orte Ortsnamen Literatur Karte      
zurück zur Übersicht

 

Lehmann, Gunnar u.a. 2010a

   

Literaturid

1044

Werksart

Artikel

Kurztitel

Lehmann, Gunnar u.a. 2010a

Autor(en)

Lehmann, Gunnar / Berlejung, Angelika / Niemann, Hermann Michael

Titel

Themenheft zu Qubur al-Walaydah

Sammelband

Reihe

Reihe kurz

Reihe Band

Zeitschrift

Die Welt des Orients

Zeitschrift Band

40

Ort

Jahr

2010

Seiten

137−284

Anmerkungen

Qubur al-Walaydah

Abstract

137–159 G. Lehmann u.a., Excavations at Qubur al Walaydah 2007–2009. [Aus den Ergebnissen: »It is of particular interest that pottery assemblages that appear abundantly in Judah, the Shephelah and the Beer-Sheba region were found in 7th century levels at Qubur al-Walaydah. The site was, thus, more connected to those eastern areas than at any previous period. Whether this included an ethnic presence of Judeans at Qubur al-Walaydah or a political expansion of Judah remains to be studied in the coming seasons.« (157)] 160–189 S.A. Rosen/G. Lehmann, Hat das biblische Israel einen nomadischen Ursprung? Kritische Beobachtungen aus der Perspektive der Archäologie und Kulturanthropologie. [Für die Eisenzeit ergibt sich, dass es keine archäologische Evidenz für Nomadismus in Palästina und v.a. dem Negev gibt. Dieser Befund stehe im Gegensatz zu Formen eines nachweisbaren Nomadismus in diesen Regionen in früherer und späterer Zeit.] 190–215 A.M. Bagg, Interaktionsformen zwischen Nomaden und Sesshaften in Palästina anhand neuassyrischer Quellen. [Die Auswertung der in Frage kommenden Quellen ergibt: »Drei Gruppen interagieren im südlichen Palästina zur Zeit der assyrischen Herrschaft: die lokalen Staaten (…), die Assyrer und die Araber. Die lokalen Staaten und Assyrien stellen die sesshafte und die nomadischen Araber die nomadische Komponente dar. Die Analyse der Quellen zeigt, (a) dass nicht alle Araber Nomaden waren und (b) dass weder alle Araber noch alle Nomaden am internationalen Handel beteiligt waren.« (210). Verf. spricht für Südpalästina von einem »umschlossenen Nomadismus«, bei dem die Pastoralisten in der Nähe von Ortschaften lebten und dort ihr Vieh weiden ließen.] 216–243 H.M. Niemann/G. Lehmann, Zwischen Wüste und Mittelmeer: Qubur al-Walaydah und seine Umgebung in Südwest-Palästina. [Klimatologische, naturräumliche und verkehrsgeographische Auswertung. Qubur al-Walaydah, zwischen Tell el-Far’a Süd und Tell Jemmeh gelegen, partizipierte – mit allen positiven und negativen Folgen – an der Charakeristik der Region als Grenz- und Durchgangsgebiet.] 244–254 O. Keel, Glyptik von Qubur al-Walaydah. [Publikation dreier bei den Grabungen aufgefundener Objekte: 1. Skarabäus, Eisenzeit IIB; 2. Fragment eines Siegel- Amuletts, 19.–Anfang 20. Dynastie; 3. Bulle mit Siegelabdruck, ramessidisch oder jünger.] 255–258 M.K. Schröder, Der Abdruck eines Skarabäus aus Qubur al-Walaydah. [Erstpublikation eines Skarabäenabdrucks, Thronname Thutmosis’ III.; 19.–20. Dynastie.] 259–272 S. Riehl, Archäobotanische Funde aus der Kampagne 2009 in Qubur al- Walaydah. [Die Untersuchungen zeigen u.a., »dass in Qubur al-Walaydah im Vergleich zu anderen zeitgleichen Siedlungen Israels ein höherer Anteil an Gerste im Fundspektrum vorliegt. « (266) Dieser Befund lasse auf ein unterschiedliches landwirtschaftliches Produktionsmuster mit gesamtwirtschaftlicher Bedeutung schließen.] 268–272 E.F. Maher, Late Iron Age Faunal Remains from Qubur al-Walaydah. [»The available information demonstrates a pastoral community involved in managing sheep and goats.« (271)] 273–284 A. Berlejung, Das Ostrakon aus Qubur al-Walaydah. [Reevaluation des bereits von Cross 1980 publizierten Textes anhand neuer Fotographien und Zeichnungen. Verf.n schlägt folgende Übersetzung vor: »Sˇimi-^eli/Sˇumuhu-^eli, (Sohn des/und) #I/Ayya-#el: Schekel/Schaf 5.« (280)] Quelle ZAW 123.3

 

Ortsnamen

Negeb